Dienstag, 22. November 2011

SPZ

Heute war nun endlich der Termin im SPZ beim Arzt. Rausgekommen ist nicht viel. Wie schon im Sommer meint er, dass das mit den Bauchschmerzen nicht so wirklich von den Medikamenten sein kann. Von was denn sonst? Ca. 5 Tage, nachdem wir die Dosis erhöht hatten, begannen die Schmerzen und sind bis jetzt nicht wirklich weg gewesen. Im Sommer verschwanden sie mit dem Absetzen der Medikamente und der Normalisierung der Leberwerte. Aber ich bin eben "nur" die Mutter und hab keine Ahnung.
Wir sind jetzt so verblieben, dass ich Ende nächste, Anfang übernächste Woche anrufe und nochmal mit ihm über das Bauchweh rede. Sollten sich die Werte sehr verschlechtert haben, meldet er sich früher. Dann entscheidet er, ob wir doch mal nach Kleinwachau sollen. Wir sind also nicht wirklich einer Lösung des Themas nähergekommen. Ich bin am übelegen, ob wir die Behandlung ganz wo anders fortsetzen. Klar im SPZ hab ich alle möglichen Therapeuten an einem Fleck, aber dieses Wischi-Waschi des Arztes nervt mich gewaltig!
Dafür hat sie aber den Test (HAWIK), den die Psychologin mit ihr gemacht hat, super bestanden. Überall lagen ihr Leistungen in einem guten bis sehr guten Bereich, obwohl der Test erst für Kinder ab 6 Jahre gedacht ist. Auffällig waren ähnliche Konzentrationsprobleme, wie bei Elisabeth und erste Anzeichen für eine eventuelle LRS. Deshalb haben wir nächste Woche nochmal einen Termin beim Logopäden. Ich hoffe, dass Elisabeths Lehrerin mir einige Tipps geben kann, wo wir ansetzen können um Dorothea diesen Leidensweg zu ersparen zu können.

Dienstag, 1. November 2011

Ich endlich mal wieder...

Oh man, es ist fast drei! Monate her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe! Asche auf mein Haupt!

Was gibt es Neues? Nun nach einem kurzen Urlaub hat Ende August die Schule wieder begonnen. Anneroses Start war sehr gut und mittlerweile klappt alles ganz gut. Sie geht und kommt alleine und braucht auch keine Hilfe bei den Hausaufgaben. Dafür bin ich sehr dankbar!

Christianes Start an der neuen Schule hat auch sehr gut geklappt. Sie hat sich gut eingewöhnt und ist im neuen Rhythmus angekommen.

Elisabeths Problem ist nach wie vor die Konzentration. Dieses Jahr darf sie noch unter den Traumbedingungen der LRS-Klasse lernen. Im Februar geht sie dann zu Test 4 Wochen in die Regelgrundschule und dann sehen wir, wie es weitergehen wird.

Dorothea ist nun Vorschüler und geht einmal in der Woche mit Annerose in die Schule.

Nochetwas neues gibt es: Musikunterricht: Christiane lernt im Rahmen der Bläserklasse ihrer Schule Klarinette, Annerose lernt Geige und Elisabeth Gitarre. Für beide haben wir einen Platz an der staatlichen Musikschule. Mit Dorothea hab ich dann angefangen Flöte zu spielen. Leider fällt auch ihr die Konzentration schwer, aber wir kommen voran und es ist eine gute Übung für sie.

Konstantin ist schon richtig groß. Er kann schon viele Worte sagen und versteht ganz viel, was man ihm sagt. Bei den Mädels hab ich das irgendwie gar nicht so richtig mitbekommen, denn da waren ja immer noch mehr Kinder. Christiane und Annerose waren in dem Alter schon große Schwester... Umsomehr genieße ich es!
Er ist aber auch gut im Blödsinn machen. Er klettert überall hoch und schaltet überall herum. Vorletzte Woche hat er den Herd angedreht, auf dem mein Wasserkocher noch stand - Ich hab seitdem die Hand im Verband... Aber es heilt! ;o)
Seine Lieblingsbeschäftigung ist Kehren und Staubsaugen. Ich hab ihm einen Kinderstaubsauger gekauft, damit ich meine eigenen Geräte selber habe und mir nicht immer wiederholen muss.

Am Sonntag hatte Doro wieder mal einen Anfall. Da ich heute im SPZ einen Termin hatte hab ich gleich mit dem Arzt gesprochen. Wir versuchen jetzt nochmal das Medikament (diesmal langsamer) zu steigern. Wenn die Werte sich wieder verschlechtern müssen wir ins Epilepsiezentrum nach Klein-Wachau und dort stationär neue Medikamente einschleichen.
Nächste Woche soll ich den Arzt anrufen und wir werden sehen, was das heutige EEG gebracht hat. Am 22. November haben wir dann wieder einen Termin bei ihm und die Blutwerte werden kontrolliert. Mal sehen wie es weitergeht.

Vielleicht könnt ihr ja mit dafür beten, dass ein guter Weg gefunden wird und wir sie im kommenden Jahr in die Schule geben können.
Danke!

Dienstag, 9. August 2011

Und nun Dorothea

Seit Annerose wieder zu Hause zerrt Doro ein bisschen herum. Sie ist immer wieder mal müde, klagt über Bauchweh und hat keinen Hunger. Manchmal hat sie gehustet. Dann wieder springt sie herum, singt und tobt als währe nichts. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck dass sie wirklich krank ist. Ich war immer der Meinung, es ist nur eine kleine Virusinfektion...
Gestern bin ich dann mal doch zum Arzt. Er hat uns zum Röntgen geschickt. Heute morgen wurde dann das Bild gemacht. Verdacht: "Mycoplasmenpneumonie" Sie bekommt ein besonderes Antibiotika und wir hoffen, dass bis zum Wochenende eine Besserung eintritt und wir die 5 Tage Urlaub noch machen können.

Sonntag, 31. Juli 2011

Zurück zum Alltag?

Annerose ist nun schon über eine Woche zu Hause. Mittlerweile histet sie so gut wie nicht mehr und macht auch so einen ganz fitten Eindruck. Trotzdem versuche ich nach wie vor ihr Ruhepausen in den Tag einzubauen. Das ist gar nicht so leicht. Schließlich sind da noch vier andere Kinder, die auch noch bedacht werden wollen. Zum Beispiel die Großen. Sie hatten sich gefreut. wir wollten in den Ferien eigentlich ein paar, wenn auch kleine Ausflüge machen. Um Annerose zu schonen, haben wir die auf ein Minimum reduziert, durch das ständige zu Hause sitzen, sind die zwei aber auch irgendwie genervt und ich frage mich die ganze Zeit, wie ich den beiden gerecht werden kann.
Wenn Annerose Mittags schlafen soll, findet sie es ungerecht, dass Doro nicht schlafen muss - wie kann ich dem gerecht werden? Wenn Dorothea Mittags schläft, schläft sie Abends nicht und hier ist noch stundenlang "Wiederauferstehung" - damit ist auch keinem geholfen und schon gar nicht Annerose, die ja mit ihr in einem Zimmer wohnt und ihren Schlaf braucht.
Die beiden Kleinen hatten sich so auf den Ausflug in den Tierpark mit dem Kindergarten gefreut. Dorothea hätte ja auch ohne Probleme mitgekonnt, aber Annerose war total enttäuscht. Schließlich fühlt sie sich ja wieder gesund. Also bin ich mit Konstantin und den beiden mitgefahren. Wir sind aber nicht mit dem Bus gefahren, sondern mit unserem Auto, damit Annerose nicht ganz so weit laufen musste. Trotzdem hatte ich hinterher ein bischen Angst, dass es zu viel für sie gewesen sein könnte. Aber wie macht man das richtig?
Die Kinder ständig Filme gucken zu lassen ist auch nich wirklich der Weisheit letzter Schluss: Erstens bin ich kein großer Freund davon, die Kinder vorm Laptop zu parken und zweitens findet Konstantin es voll langweilig, wenn seine großen Schwestern dauernd in den Kasten reingucken. Naja und dann sind am Laptop so viele Knöpfe auf die man drücken kann... und ganz abgesehen davon, dass es für den kleinen Mann nicht so übermäßig gut ist stundenlang vom Filmgedudel belabert zu werden.
Im Moment hab ich irgendwie jedem meiner Kinder gegenüber ein "schlechtes Gewissen". Egal wie und wo ich die Sache anpacke einer langweilt sich bestimmt oder hat das Gefühl benachteiligt zu werden. Im Moment wünsche ich mir echt , ich könnte mich wenigstens tageweise in zwei Hälften aufteilen. Die eine macht einen Ausflug mit dem einen Teil und die andere spielt oder malt mit Annerose. Aber das funktioniert leider nicht. Also versuche ich, dass Beste aus der Situation zu machen. So viel Aktion wie nötig und so viel Ruhe wie möglich unter einen Hut zu bringen und hoffe dabei, dass Gott unsere Annerose vor einem Rückfall bewahrt. Mehr geht nicht - Leider!

Samstag, 23. Juli 2011

Der erste Tag zu Hause

Eine Nacht zu Hause bei Mama scheint echt Wunder zu wirken. Heute ging es Annerose schon wesentlich besser. Heute Vormittag war Tina mit den Kindern da, da hab ich sie dann mal zwischendurch einen Film gucken   lassen. Mittags hat sie nicht wirklich geschlafen und am Nachmittag musste ich ständig eingreifen, weil sie und Dorotheas durch die Wohnung getobt sind. Als ich die Wäsche abgenommen hab, wollte sie unbedingt mit nach unten, aber auf der Bank sitzen ist ja langweilig...
Heute Abend war sie dann aber gewaltig müde und binnen weniger Minuten eingeschlafen.
Es geht also weiterhin aufwärts!

Freitag, 22. Juli 2011

Annerose ist zu Hause!

Heute durften wir Annerose endlich nach Hause holen. Die Entzündungswerte sind so weit zurückgegangen, dass die Ärzte zufrieden sind. Das Antibiotika wurde auf Saft umgestellt und da sie nun auch endlich trinkt (aber nur Multivitaminsaft) hat die Ärztin grünes Licht gegeben.
So habe ich nun die Kinder zu Mutti gebracht und bin gemeinsam mit Anja ins Krankenhaus gefahren. Unterwegs hab ich Anja erklärt, dass Annerose noch ganz viel Ruhe braucht und vorläufig weder rennen noch toben darf. Die Wiedersehensfreude der beiden war echt süß anzusehen und ich musste mehrmals die zwei Damen ermahnen, es nicht zu übertreiben. Nachdem wir alle Formalitäten erledigt hatten sind wir zu Oma gefahren. Kaum dort angekommen, waren die zwei verschwunden. Nach kurzem Suchen fanden wir sie: Auf dem Trampolin. Annerose lag da und Anja ist gesprungen...
Wir sind dann bald nach Hause gefahren. Man merkt richtig, wie fertig sie noch ist und dass sie noch einige Tage Ruhe braucht. Das bedeutet natürlich auch, dass man sie immer wieder beschäftigen muss. Bin mal gespannt, wie das in den nächsten Tagen so wird. Am Montag Abend kommt Daniel Heim, dann kann er auch einmal einspringen.
Montag müssen wir erst mal zur Kontrolle zur Kinderärztin und Anfang August noch einmal röntgen...

Witzig fand ich dass die Ärztin sich noch an Konstantin erinnerte. Als ich ihr gesagt hab, dass sie bei dem Kaiserschnitt dabei war, meinte sie nach :"Ich war bei so vielen Sectios dabei, ich kann mich nur noch an ein paar ganz besondere erinnern, wie die, wo das Baby der Hebamme den Mundschutz weggerissen hat!" Nun, das war Konsti. Er geht dann wohl in ihre Annalen ein ;-)

Donnerstag, 21. Juli 2011

Update

Heute Nachmittag hatte ich ein weiteres Gespräch mit der Ärztin. Der Ultraschall war GOTT SEI DANK! ohne Befund und auch die Entzündungwerte gehen nun endlich langsam zurück. Heute Abend hatte sie nun auch nur noch erhöhte Temperatur. Im Moment ißt und trinkt sie noch sehr schlecht, deshalb hängt sie auch weiterhin am Tropf. Morgen nehme ich ihr ihren Lieblingssaft mit. Vielleicht hilft das.

Zwei Schritt vor, einer zurück?

Mein Anruf im Krankenhaus heute morgen brachte leider nichts gutes. Die Schwester reichte das Telefon gleich an die Ärztin weiter und diese erklärte mir dann, dass Anneroses Zustand heute nicht zufriedenstellend sei. Sie hat wohl wieder Fieber. Deshalb soll die Lunge heute erst mal per Ultraschall untersucht werden und morgen Blut abgenommen werden. Eventuell muss ein zweites Antibiotika angesetzt werden. Ob sie noch vor dem Wochenende heim kann, ist nun wieder völlig ungewiss.
Aber sie ist total tapfer. Als ich ihr das heute morgen gesagt habe, meinte sie nur: "Dann bring mir aber heute Nachmittag was mit!" Ich bin ganz stolz auf sie!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Gute Nachichten!

Heute hatte ich ein Gespräch mit Anneroses Arzt. Und er hat mir bestätigt, was ich schon vermutet hatte: Es geht aufwärts. Das Antibiotika schlägt an und ab morgen bekommt sie es als Saft und der Tropf wird abgemacht. Sie ist munterer, hat aber immer mal wieder Fieber, ist schlapp und hat kaum Hunger. Das ist aber unter den gegebenen Umständen normal. Die Lungenentzündung war wohl ziemlich schwer, aber die Diagnose Tuberkulose ist DEFINITIV vom Tisch. Das was die Radiologin für einen runden Herd gehalten hat, war ein (noch) nicht entzündeter Bereich. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie dankbar wir sind. Wenn alles gut geht, kann sie morgen nach Hause. Sie ist dann zwar noch lange nicht gesund, aber ausruhen kann sie sich dann auch hier. Eine Woche strenge Ruhe und anschließend ganz langsam angehen lassen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Tagen für uns gebetet haben!

Dienstag, 19. Juli 2011

Annerose im Krankenhaus

Gestern musste ich Annerose ins Krankenhaus bringen. Sie hatte schon seit Donnerstag Fieber, war aber eigentlich ganz fit. Wenn ich das Fieber gesenkt habe, ist sie sogar herumgesprungen, als währe nichts. Nun ja in der Nacht zum Montag wurde der Husten richtig gemein und die Hustenmedikamente die ich ihr gab, wollten nicht helfen.
Montag früh brachte ich dann Doro in den Kindergarten und fuhr mit Annerose und Konsti zu unserer Kinderärztin nach Wilkau. Ich hab echt gedacht sie verschreibt uns ein anderes Medikament und gut ist. Aber es kam alles ganz anders. Schon beim Abhören meinte sie, dass es wie Lungenentzündung klingt, wir sollen zum Röntgen. Sie wollte die Befunde mit der Ärztin dort telefonisch absprechen und mir dann ein Rezept schreiben. So weit so gut. Nach dem Röntgen kam die Ärztin mit ernstem Gesicht auf mich zu und meinte, ich solle die Aufnahme mitnehmen. Komisch, dachte ich, aber wer weiß. Zurück beim Kinderarzt wurden wir gleich in ein Extra- Zimmer geschickt und die Ärztin kam mit einem Einweisungsschein. Die Lunge sei entzündet, aber das sei nicht das ganz große Problem, sondern der runde Herd, der zu sehen sei.
Es müsse abgeklärt werden, was das ist. Später im Krankenhaus fiel dann auch die Diagnose Tuberkulose. Da guckt man dann schon mal ein bisschen dumm. Ich konnte mir auch überhaupt nicht vorstellen, wo sie das herhaben sollte und der Arzt meinte, dass wir  jetzt erst mal von einer normalen Lungenentzündung ausgehen und abwarten. Sie wurde an einen Tropf gehängt und bekommt das AB über die Vene.

Heute geht es ihr aber schon viel besser. Sie hat kein Fieber mehr und kaum noch Schmerzen. Den Tropf hat man auch schon reduziert.Nebenbei bekommt sie Physiotherapie, um ihr das Abhusten zu erleichtern. Jetzt müssen wir abwarten, wie sich alles weiter entwickelt und wie der Herd zurückgeht.

Da Ferien sind, können die anderen Kinder zu meinen Eltern, was die Organisation natürlich um einiges vereinfacht, denn Daniel ist noch bis kommenden Montag in Kroatien. Ich versuche die Nachmittage bei ihr zu verbringen. Zum Glück liegen im Moment nicht so viele Termine an. Bitte denkt mit an uns. Die ganze Geschichte ist im Moment doch sehr anstrengend, sowohl für mich, als auch für die Kinder. Dankeschön!

Samstag, 16. Juli 2011

Logisch

Wir lesen zur Zeit, die Geschichte von Noah bei der Familienandacht. Danach gibt es noch ein paar Fragen zum Text.

Warum ließ Gott die Sintflut kommen?
Annerose: "Damit das Schiff fahren konnte." Logisch, oder?

Samstag, 9. Juli 2011

Das Schuljahr ist geschafft!

Es ist vorbei, das Schuljahr 2010/2011. Geschafft! Beide Schulkinder haben ein Zeugnis nach Hause gebracht, auf das sie stolz sein können! Christiane verlässt die Grundschule mit nur drei Zweien und Elisabeth ist ganz stolz, dass sie sich in Deutsch auf eine Zwei verbessern konnte. Immer wieder sehen wir, wie richtig es war, sie auf die LRS-Schule zu schicken. Die Fortschritte, die sie dort macht sind fast greifbar. Wo ich vor einem Jahr kaum Lesen konnte, was sie geschrieben hatte, stehen heute Texte, in denen zwar noch Fehler vorkommen, aber diese werden immer weniger. :o) Und im Lesen hat sie den dritten Platz in ihrer Klasse erreicht. Ich finde, auch darauf kann sie sehr stolz sein! Nach wie vor gibt es das Konzentrationsproblem, aber auch dort können wie Fortschritte verzeichnen. Elisabeth wird nun noch das zweite LRS-Jahr absolvieren und ich bin schon sehr gespannt, wo sie am Ende dieses Jahres stehen wird.
Christianes Abschied von der Grundschule war traurig und schön zu gleich. In ihrer Klasse gab es einen guten Zusammenhalt und den Kindern ist es schon schwer gefallen, sich nun trennen zu müssen. Trotzdem freuen sie sich alle auf die neue Schule und das was in den nächsten Jahren so auf sie zukommen wird. In Christianes Klasse werden noch drei Mädchen und 2 Jungen aus ihrer Grundschulklasse sein. Unter anderem zwei ihrer besten Freundinnen. Darauf freut sie sich schon sehr.
Annerose hat die Vorschule beendet und freut sich nun schon auf ihren Schulanfang den wir gemeinsam mit Anja feiern werden. Ab 22. August geht dann nur noch Dorothea in den Kindergarten. Das wird für sie sicher eine Umstellung.
Dorothea geht es übrigens im Moment ganz gut. Seit zwei Tagen klagt sie nicht mehr über Bauchweh und ist auch nicht mehr so gewaltig müde. Dafür sind wir sehr dankbar. Bisher hatte sie auch noch keinen Anfall. Kommenden Freitag müssen die Blutwerte erneut überprüft werden und dann werden wir weitersehen.

Den großen Teil der Ferien werden wir hier zu Hause verbringen. Eine Woche werden die Großen zum SoLa sein und ein paar ganz wenige Tage fahren wir als Familie noch nach Lychen - Campen- Ich bin mal gespannt, wie das so wird, aber ich freu mich auch darauf.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Sommerzeit!

Donnerstag, 7. Juli 2011

Zurück von der Sonographie

Heute Vormittag war ich mit Doro zur Bauchsono. Soweit ist alles in Ordnung. Der Arzt meint, dass es sicher einen Zusammenhang gibt zwischen Bauchweh und dem Medikament. Nächste Woche müssen wir wieder zur Blutkontrolle und ansonsten warten wir einfach mal ab.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Befiehl du Deine Wege



 Befiehl du deine Wege,
und was dein Herze kränkt,
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt!
Der Wolken, Luft und Winden,
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann. 


Dem Herren mußt du trauen,
wenn dir's soll wohlergehn;
Auf sein Werk mußt du schauen,
wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
und mit selbsteigner Pein
läßt Gott sich gar nichts nehmen:
Es muß erbeten sein.

 Weg' hast du allerwegen,
an Mitteln fehlt dir's nicht;
Dein Tun ist lauter Segen,
dein Gang ist lauter Licht,
dein Werk kann niemand hindern,
dein' Arbeit darf nicht ruhn,
wenn du, was deinen Kindern
ersprießlich ist, willst tun. 

 Ihn, ihn laß tun und walten,
er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
daß du dich wundern wirst,
wenn er, wie ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat
die Sach' hinausgeführet,
die dich bekümmert hat. 


Mit den Strophen dieses alten Liedes möchte ich heute beginnen. Heute durfte ich das so klar erleben. Dorothea bekam ja vor einigen Wochen ihr Medikament erhöht. Seitdem hatte sie immer wieder Bauchschmerzen und so langsam hab ich mir Sorgen gemacht. Die von unserer Kinderärztin angeordnete Blutuntersuchung erbrachte, dass ihre Leberwerte erhöht sind. Der Kinderneurologe war erst heute Mittag erreichbar und ich saß da und hab mir die übelsten Gedanken gemacht. Wie das wohl jetzt wird, ob sie ins Krankenhaus muss, wie ich das auf die Reihe bekomme und so weiter. Nebenbei lief die CD des Oranienburger Gemeindechores und auf einmal trifft mich dieses Lied so richtig ins Herz. Auf einmal wurde mir so richtig klar, wie blöd ich doch bin, da weiß ich noch nicht einmal genau, was wird und versuche es schon zu organisieren. Dabei weiß er doch schon längst Bescheid. Ich hab gebetet und auch meine Geschwister und unsere Freunde gebeten für uns und den Telefontermin bei unserem Arzt zu beten. 
Das Ergebnis dieses Gesprächs ist nun, dass wir die Dosis wieder reduzieren, die Leberwerte regelmäßig kontrollieren und Dorothea beobachten. Wenn sie wieder Anfälle bekommt, muss sie ein weiteres Medikament nehmen. Ich weiß nun immer noch nicht, wie es weitergeht, schließlich hatte sie unter der niedrigeren Dosis auch einen Anfall. Aber ich weiß, dass ER die Geschichte schon durchgedacht hat. Das macht mich ruhiger.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Wenn der Vater mit dem Sohne


Daniel hat diese Woche nicht so viel auf Arbeit zu tun, da gibt es dann natürlich hier unendlich viel, was dringend mal erledigt werden muss. Zum Beispiel den Wasserhahn in der Küche auswechseln. Das sah dann so aus:
Ich glaub, Papa braucht mal dringend Hilfe!
Hier ist dein Werkzeug....
Machst Du das auch ordentlich?

Mittwoch, 8. Juni 2011

Neue Anschaffung

Nachdem mein Brotbackautomat ca 3 1/2 Jahre gute Dienste geleistet hat, machte es diese Woche klack und die Halterung für den Kneter war rausgebrochen. Mittlerweile gab es dafür auch keine Ersatzteile mehr. Nun hab ich einen neuen Großfamilien-tauglichen Automat: Äußerlich genau so groß wie der alte, aber man kann damit ein ganzes Kilo Mehl verarbeiten:



Ausprobiert ist er auch schon. Funktioniert 1A!

Messer, Gabel, Scher und Licht...

Konstantin ist kaum noch zu halten: Nicht nur, dass am Wochenende der Knoten geplatzt ist und er entdeckt hat, dass man auf zwei Beinen besser dran ist, als auf vieren, nein auch Klettern wird immer interessanter. Ins untere Doppelstockbett geht es ohne Probleme und auf die Eckbank mit Hilfe der Fußbank und zur Not sind da ja noch die großen Schwestern, die helfen überall rauf zu kommen.

Das hat natürlich seinen Aktionsradius stark erweitert und so kam es, dass er sich am Samstag ein Messer vom Tisch geschnappt hatte. Christiane wollte es ihm wegnehmen und "Ratsch" hatte er seinen ersten Schnitt im Finger. Geweint hat er eigentlich nur, weil das Messer weg war und es hat auch nichteinmal sehr geblutet. Der Versuch, ein Pflaster draufzukleben schlug fehl - er hatte es nach einer Minute abgerissen, also hab ich es in Ruhe gelassen. Am Montag Abend war der Finger dann aber doch dick und rot. Zwei Mal Honigverband hat leider auch nichts gebracht, also waren wir heute bei unserer Kinderärztin. Diagnose: Lokale Entzündung. Die Schwester hat einen dicken Verband drum gemacht, mit mehreren Schichten Pflaster, aber die erste Schicht hatte er zu Hause schon wieder fast runter...
Ich bin mal gespannt, wie lange er braucht, bis er ihn ganz runter hat. Für morgen früh hab ich dann frisches Verbandszeug...

Und hier noch ein Bild:

Montag, 6. Juni 2011

Ohne Strom

Hier sitze ich und genieße: Dass der Laptop und das Internet gehen und das mein Geschirrspüler läuft. Warum? Nun mir ist heute klar geworden, wie abhängig wir vom Strom sind und das kam so:

Als ich heute Vormittag aus der Stadt heimkam, musste ich feststellen, dass meine Waschmaschine nicht ging. Mein erster Gedanke war: Hauptsicherung! Aber da war alles in Ordnung. Der zweite Gedanke: Stromausfall, aber das dürfte sich bald wieder ändern. Ein kurzes Gespräch mit der Nachbarin bestätigte meinen Verdacht. Sie hatte im Netto an der Kasse gestanden, konnte aber nichts mehr kaufen, da die Kassen ohne Strom nicht gehen. Die Türen gingen aber auch nicht auf. Nach 20 min wurden die Türen dann manuell geöffnet und die Kunden durften dann wenigstens, wenn auch ohne Einkauf, wieder raus...
Gegen 11 kam ich langsam ins Grübeln: Was mache ich zum Mittag? Zum Glück hatte ich noch Roster im Gefrierfach und Kartoffelsalat im Kühlschrank. Also hab ich den Grill angeschmissen - das Mittagessen war gerettet. Zu diesem Zeitpunkt hatte zummindestens der halbe Ort wieder Strom.
Nach der Mittagsruhe, um 13.30 Uhr, immernoch kein Strom. Ich hab die Energieversorgung angerufen und erfahren, dass es ein schwerer Notfall ist, das Notstromaggregat sei aber vor Ort in ca einer halben Stunde sollten wir wieder Strom haben, ansonsten müssten wir eben zur Oma auswandern. Gegen 15 Uhr machte es dann endlich kurz "Piep" in der Küche und der Strom war wieder... weg. Nur zu gerne hätte ich einen Kaffee getrunken, aber ohne Strom gibt es auch kein heißes Wasser. Mittlerweile war dann auch der Akku meines Handys leer, aufladen ging nun auch nicht mehr.
Es war dann fast 16 Uhr, als wir endlich wieder am Stromnetz angeschlossen waren und alle Geräte wieder funktionierten.
Die Geschichte hat mich ganz schön ins Nachdenken gebracht, wie abhängig wir doch von der elektrischen Energie sind. Ohne sie geht so gut wie nichts mehr, angefangen von der Kaffeemaschine und dem Wasserkocher bis hin zur Kasse im Supermarkt. Es geht keine Telefon und kein Internet oder Radio, dass heißt man bekommt auch so einfach keine Information was los ist. Selbst wenn ich gewollt hätte, ohne Strom kann ich nicht das einfachste Essen kochen. Christiane meinte zwar, wir könnten ja Wasser über dem Grill heiß machen, aber ob dass so richtig funktioniert hätte, noch dazu, wo es den ganzen Tag geregnet hat? - Keine Ahnung!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Hallo mal wieder!

Mit Schrecken hab ich heute festgestellt, dass seit dem letzten Post schon wieder ein viertel Jahr vergangen ist. Nun mal wieder das neueste in Kürze:


Die Urlaubstage bei Wolffs im wilden Westen waren wunderschön.(Danke nochmal!) Auch wenn es ziemlich kalt war, haben wir es genossen wieder mal zusammen zu sein. (Ihr fehlt uns immer noch!) Nach den Ferien kam dann auch schon bald der März und ab Mitte des Monats hat Daniel wieder angefangen zu arbeiten. Und in diesem Jahr ging das auch gleich richtig los: Seitdem war er schon auf Rügen, in Paris, Nizza und Italien. In den Jahren davor, war immer erst einige Wochen Garagendienst und dann begann es mit Tagesfahrten, dieses Jahr bin ich nun wieder von jetzt auf gleich Teizeitalleinerziehende ;o) .Wobei ich aber sagen muss, dass das eigentlich weniger anstrengend ist, als mich jeden Tag nach einem anderen Zeitplan richten zu müssen. Aber trotzdem fehlt uns der Papa.

Problematisch wird das immer dann besonders, wenn ich irgendwelche Termine habe. Gestern war mal wieder so ein Tag: Ich hatte am Vormittag einen Termin mit Doro im SPZ und am Nachmittag mit Elisabeth  beim HNO-Arzt. Mutti wollte die anderen Kinder jeweils beaufsichtigen. Nun der Morgen begann damit, dass Annerose gebrochen hat und Konsti Durchfall bekam. Was sollte ich tun? Wenn ich die Termine absage, warte ich ewig auf neue (6 Wochen beim HNO und ca. ein halbes Jahr im SPZ). Mutti hat die Beiden dann zum Glück trotzdem beaufsichtigt, sodass ich beide Termine wahrnehmen konnte. Danke Mutti!
Der Termin im SPZ hat genau das erbracht was ich erwartet hatte. Da Dorothea vor einigen Wochen wieder einen Anfall hatte, (Mitten während dem Ausflug nach Dresden mit Oma und Opa war sie ca. eine viertel Stunde total verlangsamt) ist das Thema Medikamente ausschleichen nun für die zwei nächsten Jahre vom Tisch und wir werden die Dosis in den nächsten Tagen sogar steigern müssen. Das EEG war auch wieder nicht in Ordnung, sodass der Dr. meinte, dass da wohl im Inneren ihres Gehirns immernoch Herde sind. Also machen wir das Spiel weiter. Ich bin gespannt, wie sie die Steigerung verkraftet und hoffe, dass dann wieder Ruhe einkehrt.

Mit Elisabeth musste ich zum HNO-Arzt, weil sie nachts immer so schnarcht. Aber von den Polypen kommt es nicht, wir sollen zum Kieferorthopäden gehen. Also wieder mal ein neuer Arzttermin;o)

Heute geht es so langsam aufwärts. Nachdem es Christiane in der letzten Nacht auch noch erwischt und Annerose heute Morgen über 40 Fieber hatte, geht es seit dem Mittag steil bergauf. Beide essen wieder und das Fieber verabschiedet sich auch so langsam.




Und Konstantin? Er ist heute schon 11 Monate alt. Wahnsinn oder? Vorige Woche hat er seine ersten Schritte gemacht. Mein kleines Baby ist schon richtig groß!

Mittwoch, 16. Februar 2011

Halbjahr

Das erste Halbjahr ist um. Die Zeugnisse waren Klasse, wir sind mit den beiden Mädels absolut zufrieden. Christiane hat wie erwartet ihre guten Leistungen bestätigt und Elisabeth (die nur eine schriftliche Beurteilung in den Halbjahren bekommt) hat sich auch gut verbessert. In Deutsch hätte sie eine 2+. Darauf ist sie mächtig stolz. Problematisch ist weiterhin die Konzentration. Wir werden noch in diesen Ferien einen Ostheopaten aufsuchen, um etwaige Blockaden, die die Ursache sein könnten lösen zu lassen. Die Meinungen der Ärzte zu diesem Thema gehen weit auseinander. Ich gespannt, was das dann bringt.
Heute war ich mit ihr im SPZ. Die Psychologin und der Arzt sind auch mit ihr zu Frieden. Medikamente wird sie vorläufig nicht brauchen. Wir warten weiter ab und versuchen sie anderweitig so weit wie möglich zu fördern.

Morgen fahren wir erst mal für einige Tage zu Wolffs. Wir alle freuen uns schon riesig auf die Tage am Rhein!

Nach den Ferien gibt's dann wieder Neues!

Montag, 7. Februar 2011

Raus aus dem Haus

Es ist fast nicht zu fassen, es wird wärmer, die Schneeberge schmelzen und die Luft riecht schon so ein kleines bisschen nach Frühling!

Wir haben das ausgenutzt: meine Wäsche durfte heute endlich mal wieder an der frischen Luft trocknen, die Kinder sind schon fast den ganzen Tag draußen und Konstantin hat heute Vormittag sein Schläfchen im Kinderwagen in der Frühlingssonne gemacht. Eben kommen wir zurück von einem kleinem aber wunderbaren Einkaufsspaziergang (vor einer Woche hätte ich dafür gewiss das Auto bemüht!)


Kinder, das tut gut: Sonne und Wärme. Da bekommt man wieder so richtig Lust aufs Leben!

Samstag, 5. Februar 2011

Tag der offenen Tür

Heute war es nun so weit. Im örtlichen Gymnasium fand der Tag der offen Tür statt. Es ist eine schöne Schule. Hell und freundlich und RIESIG. Christiane hatte erst mal totale Angst, ob sie sich dort jemals zurechtfinden wird. Aber Gespräche mit einigen Lehrern haben sie beruhigt.
Ich hab ein gutes Gefühl. Die Schule hat einen super Ruf und da Daniel auch schon einige Klassen- und Skifahrten gefahren hat, kennt er einige Lehrer.

Ich bin gespannt wie das im neuen Jahr wird. Dann haben wir Kinder in drei Schulen: Christiane auf dem Gymnasium, Elisabeth in Wilkau und Annerose hier in Kirchberg auf der Grundschule.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Spinne

Es geht aufwärts. Annerose geht es so gut, dass ihre Phantasie wieder voll funktionstüchtig ist.

Das ist das Resultat:






Ich hatte sie nur 5 Minuten nach dem Frühstück allein in der Küche gelassen und nun hab ich solch ein nettes Tier auf dem Küchentisch.

Montag, 31. Januar 2011

Krank

So, nun hat sie uns auch erwischt. Die fiese Erkältungswelle dieses Winters. Los gings am Mittwoch mit Konsti: zwei Tage Husten und seit Samstag Fieber, Annerose liegt seit gestern flach und seit heute Morgen gehts bei mir los. Im Moment hab ich mich mit Ibuprofen gedopt um erst mal den Vormittag zu überstehen, dann kommt Dani von der Arbeit und kann mir unter die Arme greifen...

Konstantin ist immernoch total verschleimt, hat aber heute Morgen kein Fieber mehr und bei Annerose hilft der Fiebersaft wenigstens so weit, dass sie wieder spielt.

Ich hoffe nun, das ich schnell wieder auf die Beine komme. Denn eine kranke Mutter ist für eine Familie der totale Chaosauslöser....

Dienstag, 18. Januar 2011

Was zum Lachen

Ich übe mit Konstantin so zum Spaß: "Sag mal MAMA!"
Dorothea (wird morgen 5) passt auf und meint dann: "Ich schreib ihm das mal auf, wenn er das ließt, weiß er besser, wie er es sagen soll."
(Mama kann sie schon "schreiben"!)

Dienstag, 11. Januar 2011

Dorothea

So, heute war der lang erwartete Termin im SPZ. Ich bin mit der Hoffnung hingefahren, dass wir, nach weit über zwei Jahren Anfallsfreiheit und super EEGs mit dem Ausschleichen der Medikamente anfangen können. Leider wird daraus nichts. Heute waren wieder Anzeichen für anormale Gehirnaktivitäten zu sehen. Also heißt es weiter warten - im Mai gibt es einen neuen Versuch.

Natürlich bin ich dankbar, dass es diese Medikamente gibt. Ich will nicht wissen, wie es Doro heute ginge, wenn sie diese Anfälle weiter gehabt hätte. Trotzdem muss man immer daran denken, die Medis einzunehmen, man muss sie immer dabeihaben, wenn sie wegfährt usw. Die möglichen Nebenwirkungen sind auch nicht ohne... Zum Glück ist sie davor bisher weitestgehend verschont geblieben.
Wenn sie dann zur Schule kommt, wird es noch schwieriger. Epileptiker dürfen in manchen Schulen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen. Dass würde sie schon traurig machen.

Zum Glück dürfen wir wissen, dass Gott uns in der Hand hat. Zu wissen, dass nichts passiert, ohne dass er davon weiß und es sozusagen abgesegnet hat, macht mich ruhig.

Sonntag, 2. Januar 2011

Ein neues Jahr liegt vor uns

Das alte Jahr ist vorüber. Am Silvesterabend hab ich über das vergangene Jahr nachgedacht: Es gibt viel, worüber ich dankbar sein kann. Da ist zuerst die Geburt unseres Sohnes Konstantin. Die Schwangerschafft war ziemlich beschwerlich und es hat fast 6 Wochen gedauert, bis ich nach dem Kaiserschnitt wieder auf dem Damm war: Aber er ist gesund und munter und wir freuen uns jeden Tag über den kleinen Kerl.

Dankbar bin ich auch, dass wir alle gesund geblieben sind. Ab Januar wird Dorotheas Arzt beginnen, ihre Medikamente auszuschleichen. Seit 2 1/2 Jahren darf sie nun Anfallsfrei sein. Ich bin gespannt, wie sich das in diesem Jahr entwickeln wird und wir beten darum, dass sie nach dem Absetzen der Medikamente gesund bleibt.

Ein weiterer Grund dankbar zu sein ist Elisabeth. Sie hat es in den ersten beiden Schuljahren sehr schwer gehabt. Ständiger Lehrerwechsel und dazu LRS und Konzentrationsschwäche haben ihr arg zugesetzt. Sie ging oft nur unter Tränen in die Schule, ich weiß nicht wie oft sie weinend nach Hause kam. Ostern bekamen wir die Nachricht, dass sie in Wilkau auf die LRS-Schule darf. Es gibt dort pro Jahr nur 30 Plätze und die Schule hatte mindestens die doppelte Anzahl Anmeldungen. Anfangs hab ich mich gefragt, wie es werden wird. Sie muss morgens eine halbe Stunde vor ihrer Schwester los und aufstehen fällt ihr sehr schwer. Heute geht sie gerne zur Schule. Auch wenn ihr das Aufstehen schwer fällt, geht morgens eine fröhliche Elisabeth aus dem Haus und Mittags kommt sie genau so fröhlich heim. Sie hat Erfolgserlebnisse und mittlerweile ist sie so weit, dass sie gerne liest. Das Buch, dass wir ihr zu Weihnachten geschenkt haben hat sie schon über die Hälfte durchgelesen :o)! Diese Woche hat sie zu mir gesagt, dass sie sich darauf freut, wieder zur Schule zu gehen.

Annerose geht seit September zur Vorschule. Sie ist ganz stolz dass sie jetzt sagen kann:"Dieses Jahr komme ich zur Schule!"

Dankbar sind wir auch, dass Gott uns das Auto gegeben hat, was wir brauchen. Obwohl es zwischendurch so aussah, als würde das was wir uns wünschen unseren finanziellen Rahmen sprengen, hat sich dann ganz kurzfristig was ergeben und wir haben genau das, was wir uns gewünscht hatten, bekommen.

Daniel hat auch 2010 seine Arbeit unfallfrei erledigen können. Es ist wirklich ein großes Geschenk, dass er bis heute von jeder Tour wieder nach Hause gekommen ist. Jedes Mal, wenn ich von einem Busunglück höre, bin ich um so dankbarer dafür.

Was das neue Jahr bringen wird,wissen wir nicht. Einige Veränderungen stehen an. Christiane beendet im Sommer die Grundschule und wird dann aufs Gymnasium wechseln. Annerose beginnt mit der Schule.
Daniels Firma läuft (fährt) gut, was aber zur Folge hat, dass er auch in diesem Jahr viel unterwegs sein wird. Die Zeiten in denen er nicht da ist, sind besonders für die Kinder nicht so einfach. Sie vermissen ihren Papa sehr und auch für mich ist es nicht ganz einfach meiner Rolle immer in der rechten Weiße gerecht zu werden. Manchmal wünsche ich mir, die Verantwortung teilen zu können. Ich dankbar, dass ich mich da auf Gottes Hilfe verlassen darf. Er gibt mir immer wieder die Kraft anzupacken.

Im Gottesdienst haben wie heute folgendes Lied von Peter Strauch gesungen:

Wir sind in Gottes Händen, sind geborgen in IHM,
so lasst uns das Jahr beginnen, lasst uns gehn!
Vieles ändert das Gesicht, aber Gottes Liebe nicht,
Seine wunderbare Gnade bleibt bestehn.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes neues Jahr!