Dankbar bin ich auch, dass wir alle gesund geblieben sind. Ab Januar wird Dorotheas Arzt beginnen, ihre Medikamente auszuschleichen. Seit 2 1/2 Jahren darf sie nun Anfallsfrei sein. Ich bin gespannt, wie sich das in diesem Jahr entwickeln wird und wir beten darum, dass sie nach dem Absetzen der Medikamente gesund bleibt.
Ein weiterer Grund dankbar zu sein ist Elisabeth. Sie hat es in den ersten beiden Schuljahren sehr schwer gehabt. Ständiger Lehrerwechsel und dazu LRS und Konzentrationsschwäche haben ihr arg zugesetzt. Sie ging oft nur unter Tränen in die Schule, ich weiß nicht wie oft sie weinend nach Hause kam. Ostern bekamen wir die Nachricht, dass sie in Wilkau auf die LRS-Schule darf. Es gibt dort pro Jahr nur 30 Plätze und die Schule hatte mindestens die doppelte Anzahl Anmeldungen. Anfangs hab ich mich gefragt, wie es werden wird. Sie muss morgens eine halbe Stunde vor ihrer Schwester los und aufstehen fällt ihr sehr schwer. Heute geht sie gerne zur Schule. Auch wenn ihr das Aufstehen schwer fällt, geht morgens eine fröhliche Elisabeth aus dem Haus und Mittags kommt sie genau so fröhlich heim. Sie hat Erfolgserlebnisse und mittlerweile ist sie so weit, dass sie gerne liest. Das Buch, dass wir ihr zu Weihnachten geschenkt haben hat sie schon über die Hälfte durchgelesen :o)! Diese Woche hat sie zu mir gesagt, dass sie sich darauf freut, wieder zur Schule zu gehen.
Annerose geht seit September zur Vorschule. Sie ist ganz stolz dass sie jetzt sagen kann:"Dieses Jahr komme ich zur Schule!"
Dankbar sind wir auch, dass Gott uns das Auto gegeben hat, was wir brauchen. Obwohl es zwischendurch so aussah, als würde das was wir uns wünschen unseren finanziellen Rahmen sprengen, hat sich dann ganz kurzfristig was ergeben und wir haben genau das, was wir uns gewünscht hatten, bekommen.
Daniel hat auch 2010 seine Arbeit unfallfrei erledigen können. Es ist wirklich ein großes Geschenk, dass er bis heute von jeder Tour wieder nach Hause gekommen ist. Jedes Mal, wenn ich von einem Busunglück höre, bin ich um so dankbarer dafür.
Was das neue Jahr bringen wird,wissen wir nicht. Einige Veränderungen stehen an. Christiane beendet im Sommer die Grundschule und wird dann aufs Gymnasium wechseln. Annerose beginnt mit der Schule.
Daniels Firma läuft (fährt) gut, was aber zur Folge hat, dass er auch in diesem Jahr viel unterwegs sein wird. Die Zeiten in denen er nicht da ist, sind besonders für die Kinder nicht so einfach. Sie vermissen ihren Papa sehr und auch für mich ist es nicht ganz einfach meiner Rolle immer in der rechten Weiße gerecht zu werden. Manchmal wünsche ich mir, die Verantwortung teilen zu können. Ich dankbar, dass ich mich da auf Gottes Hilfe verlassen darf. Er gibt mir immer wieder die Kraft anzupacken.
Im Gottesdienst haben wie heute folgendes Lied von Peter Strauch gesungen:
Wir sind in Gottes Händen, sind geborgen in IHM,
so lasst uns das Jahr beginnen, lasst uns gehn!
Vieles ändert das Gesicht, aber Gottes Liebe nicht,
Seine wunderbare Gnade bleibt bestehn.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes neues Jahr!

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